*** News, NEWS, News …! ***

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Unsere Küche wurde vom bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten mit dem ersten Platz für unsere gesundheitsförderliche und nachhaltige Verpflegung ausgezeichnet! Da heben wir den Daumen hoch!

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Schon seit Jahren orientiert sich unser Handeln an der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland. Aufgrund des neuen Hospiz- und Palliativgesetzes hat unser Arbeitskreis „PalliativCare“ im letzten Jahr ein Konzept für die Palliativarbeit und Sterbebegleitung implementiert. Ziel ist es den Sterbeprozess unserer Bewohnerinnen und Bewohner so würdevoll und erträglich wie möglich zu gestalten und die individuellen Wünsche in der letzten Phase des Lebens im Rahmen unserer Möglichkeiten zu berücksichtigen. Im Zentrum unseres Handelns stehen Individualität, Autonomie, Würde und Wohlbefinden unserer Bewohnerinnen und Bewohner. Es sollen Schmerzen und belastende Symptome erfasst, gelindert und die bestmögliche Lebensqualität bis zuletzt gefördert oder erhalten werden. Da hierfür eine gute Zusammenarbeit im Heim und Vernetzung mit Ärzten, Seelsorgern, Therapeuten und andern Beteiligten wichtig ist, sind wir seit Februar 2019 ein Mitglied des Münchner Hospiz- und Palliativnetzwerks. In diesem Rahmen werden wir an den regelmäßig stattfindenden Treffen teilnehmen, um neue Informationen aufzunehmen, unser Netzwerk auszubauen aber auch, um unser, in vielen Weiterbildungen erworbenes Wissen weiterzugeben.

was kommt…

Einmal im Monat findet um 14.30 Uhr unser Musiknachmittag „Club267“, mit Live Musik im großen Speisesaal statt. 
Alle Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrums, sowie Angehörige sind herzlich eingeladen (die Termine werden zeitnah, in den Schaukästen auf dem Wohnbereich bekannt gegeben).

 

Liebe Angehörige, liebe Betreuerinnen und Betreuer,
wir laden Sie herzlich zu unserem Angehörigenabend ein. Hier können Sie sich mit anderen Angehörigen austauschen, Ratschläge einholen und sich außerdem Tipps von Pflegeprofis geben lassen.
Der Angehörigenabend findet zweimal im Jahr, immer der zweite Dienstag im Monat im Mai und September von 19.00 Uhr bis ca. 20.30 Uhr in unserer Einrichtung, in der Tagesbetreuungsstätte „GartenVilla“ statt.

 

Im November

ist es Tradition unseres Hauses, dass wir unseren verstorbenen Bewohnerinnen und Bewohnern einmal jährlich in einem besonderen Gottesdienst gedenken.

Dazu möchten wir Sie ganz herzlich in unserem großen Speisesaal im Erdgeschoss unserer Einrichtung einladen (der Termin wird zeitnah auf dem Wohnbereich im Schaukasten bekannt gegeben).

 

Öffnung des Residenzia Seniorenzentrums für die LGBTI*

Arbeit der Theatergruppe zum Thema LGBTI*

Im Rahmen der Theatergruppe des Seniorenzentrums beschäftigen wir uns erneut mit dieser Thematik, diesmal aus dem Blickwinkel unserer Bewohner*innen. Seit 2014 hat die Theatergruppe WHAT YOU SEE IS WHAT YOU GET mit unseren Senior*innen regelmäßig professionelle Theaterprojekte für Kinder und Erwachsene verwirklicht, die unter anderem in der Villa Stuck oder im Münchner Stadtmuseum zu sehen waren. Diesmal arbeitet die Gruppe über einen Zeitraum von drei Jahren intensiv zum Themenkomplex „Beziehungsmodelle und sexuelle Identität“ und zeigt regelmäßig kleine Aufführungen, in erster Linie für die Bewohner*innen und das Personal des Seniorenzentrums. Mit den Mitteln des Theaters und der Theaterpädagogik und durch die kontinuierliche Beschäftigung mit dem Thema wird so ein gedanklicher und emotionaler Öffnungsprozess angeregt. Dabei befragen die Teilnehmenden die eigene Biografie spielerisch nach Rollenstereotypen, tauschen die Geschlechter in szenischen Improvisationen, versetzen sich in die Rolle von Homosexuellen oder Transgender- Personen und treffen auch hier auf die Parallelen zur eigenen Biografie oder erarbeiten kleine Theaterstücke auf Grundlage vorgefundener Texte und Geschichten, wie etwa der eines kleinen Jungen, dem eines Tages klar wurde, dass er ein Mädchen ist. Welche Aufführungen dabei entstehen und entstanden, werden wir fortlaufen auf dieser Seite dokumentieren.

 

April 2021 – „Wenn ich ein Junge wäre“

Im März und April haben wir uns damit beschäftigt, welche Eigenschaften den Geschlechtern zugeordnet werden und wie unser Geschlecht uns beeinflusst. Daraus haben die vier Bewohner*innen Frau Aschenbrenner, Frau Braun, Frau Holzapfel und Frau Moritz eine kleine Aufführung gestaltet, in der sie in die Rolle Ihrer Väter schlüpfen und sich anschließend fragen: „was wäre denn gewesen, wenn ich als Junge auf die Welt gekommen wäre?“ Dafür haben die vier Darstellerinnen kleine Szenen improvisiert und geübt. Außerdem haben Sie sich dafür mit kleinen Requisiten wie Hut und Schnurrbart als Mann verkleidet. Darum haben wir in der großen Gruppe auch über Cross-Dressing im Theater und in der Oper besprochen. Besonders interessant fanden viele Teilnehmer*innen die Kastraten, die bis ins 19. Jahrhundert durch Ihren ganzen besonderen Gesang die Opernhäuser füllten.

Für weitere Informationen weisen wir auf die Homepage des Sozialreferats hin. 

Mai 2021 – „Normalität ist relativ.“

Zu diesem Ergebnis kam die Theatergruppe, als Sie der Frage nachging, was eigentlich normal und was nicht normal ist. Die Gruppe hat zusammengetragen, wie sich das, was normal gilt, im Laufe der Zeit verändert und wie abhängig es von kulturellen und sozialen Kontexten ist. Es ging außerdem um Körperbilder, Krankheit und Behinderung, Fähigkeiten und Verhaltensweisen, Diversität und verschiedene queere Lebensweisen. `Normal`, gibt es das vielleicht gar nicht?

Aus der Arbeit wurde eine szenische Lesung in Form einer Talkshow erarbeitet. Inge Braun als Moderatorin interviewte vier fiktive Personen, die alle auf Ihre Weise ganz besonders, aber doch ganz normal sind: Die Senior*innen traten in den Rollen einer Seniorin aus dem Residenzia, eines Rollstuhl fahrenden Programmierers, eines homosexuellen Piloten und einer intersexuellen Pflegefachkraft auf, die von Ihren Eigenheiten und und Erfahrungen berichteten und dem Publikum Ihre Wünsche fürs Zusammenleben entgegen brachten. „Vielfalt! Ohne Schubladen!“ tönte es lautstark im Chor.